Presseaussendung vom 16.07.2019

Verwenden statt verschwenden: Altes Brot für Insekten

Lidl Österreich unterstützt Start-up "LIVIN farms"
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Gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen Green-Cycle unterstützt Lidl Österreich das innovative Wiener Start-up „LIVIN farms“.

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Gemeinsam mit dem Entsorgungsunternehmen Green-Cycle unterstützt Lidl Österreich das innovative Wiener Start-up „LIVIN farms“. Das junge Unternehmen hat ein Verfahren entwickelt, bei dem wertvolle organische Abfälle zu hochqualitativen Proteinen und Dünger umgewandelt werden.

Die Reduktion von Lebensmittelverschwendung hat bei Lidl Österreich immer schon einen großen Stellenwert. Angefangen bei einem softwareunterstützten Bestellwesen über ausgeklügelte Backpläne für frisches Brot und Gebäck bis hin zu Rabattierung weit vor dem Ablaufdatum und Kooperationen mit Tafeln wird alles getan, um Lebensmittel nicht zu verschwenden.

Alle Produkte, die trotz sorgfältiger Bestellung und Rabattierung vor Ablaufdatum nicht mehr verkauft oder gespendet werden können, werden derzeit gesammelt und in Biogasanlagen verwertet. In Kooperation mit „LIVIN farms“ testet Lidl Österreich nun einen neuen, weiteren Weg, um Lebensmittelabfälle sinnvoll zu verwenden: Das Wiener Start-up hat eine kleinindustrielle Anlage entwickelt, in der Insekten organische Abfälle verwerten. Die Insekten dienen später als alternative Proteinquelle, beispielsweise als Tierfutter.

„Wir tun sehr viel, um Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Das ist uns echt wichtig. Mit ‚LIVIN farms‘ arbeiten wir jetzt an einem neuen, richtig lässigen und innovativen Projekt in diesem Bereich. Wir können bereits in der Testphase schon große Mengen Altbrot sinnvoll wiederverwerten. Und das ist erst der Anfang“, erklärt Christian Schug, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Lidl Österreich.

So funktioniert LIVIN farms
LIVIN farms nutzt zur Zucht der Mehlwürmer eine selbstentwickelte, automatisierte Technologie. Die modular skalierbaren, mobilen Zuchtstationen befinden sich in Containern und sind dadurch flexibel einsetzbar. Sie werden je nach Größe der Abfallmengen dem jeweiligen Standort angepasst. Der gesamte Lebenskreislauf der Insekten erfolgt direkt in den Anlagen. Sämtliche Prozesse laufen automatisiert ab: von der Verarbeitung der Abfälle zu Futter über die automatische Futterabgabe bis hin zum Ernteprozess. Dort werden die sauberen Mehlwürmer durch sanfte Vibrationen von Kot und den sich verpuppenden Würmern getrennt. „Unser Pilotprojekt mit Lidl macht den ‚Closed Loop-Ansatz‘ deutlich: aus Abfall wird wieder ein hochwertiges Endprodukt. Unser Ziel ist es, den maximalen Mehrwert aus den Abfallstoffen herauszuholen, denn Lebensmittelabfälle sind kostbare Ressourcen“, so Katharina Unger, Founder & CEO von Livin Farms.

Was wir außerdem jetzt schon gegen Lebensmittelverschwendung tun:
Lebensmittel sind wertvoll und so behandeln wir sie auch. Täglich setzen wir viele verschiedene Maßnahmen, um unsere Produkte auf die Teller unserer Kunden zu bringen und sie vor der Biotonne zu bewahren. Mit unserem 360-Grad-Ansatz gegen Lebensmittelverschwendung haben wir schon viele Maßnahmen umgesetzt:

•    Wir legen unseren Fokus auf die optimale Verpackung für unsere Produkte – zum Beispiel, um unsere Lebensmittel schon beim Transport vor Beschädigung zu schützen.
•    Ausgeklügelte Bestellsysteme und unsere erfahrenen Mitarbeiter sorgen dafür, dass die richtige Menge an Lebensmitteln zur richtigen Zeit in den Filialen verfügbar ist.
•    Waren mit knappem Mindesthaltbarkeitsdatum, die in Ordnung sind, verkaufen wir zu einem reduzierten Preis.
•    Wir reduzieren unser Angebot an Frischware gegen Ende der Filialöffnungszeiten.
•    97 % aller unserer Filialen haben eine Kooperation mit einer oder mehreren sozialen Einrichtungen, die nicht verkäufliche Lebensmittel regelmäßig abholen. In Kärnten zählen beispielsweise das Rote Kreuz, der Sozialmarkt Kärnten und das Integrationszentrum „Rettet das Kind“ zu unseren Kooperationspartnern.
•    Lebensmittel, die wir trotz aller Bemühungen weder verkaufen noch spenden können, werden in einer Biogasanlage verwertet.
•    Wir sind gemeinsam mit dem Verband der österreichischen Tafeln und dem Lebensmittelhandel Gründungsmitglied der Aktionsplattform „Lebensmittelhandel zur Förderung der Tafelarbeit und zur Vermeidung von Lebensmittelabfall“. Außerdem unterstützen wir die Initiative „Wir retten Lebensmittel“ vom Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus.

Weitere Infos zu unserem nachhaltigen Engagement finden Sie im aktuellen Nachhaltigkeitsbericht und auf www.aufdemwegnachmorgen.at


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20 Jahre Lidl Österreich
Seit dem Start 1998 haben wir uns erfolgreich am heimischen Lebensmittelmarkt etabliert. Heute arbeiten bereits über 5.000 Mitarbeiter bei uns: in der Salzburger Zentrale, in den drei Logistikzentren in Laakirchen, Wundschuh und Müllendorf und in unseren über 240 Filialen. Wir wollen der beste Arbeitgeber der Branche sein. Das Great Place to Work Institute hat uns bereits sechsmal in Folge als einer der besten Arbeitgeber Österreich ausgezeichnet. 2018 wurden wir von unseren Kunden erneut zum „Händler des Jahres“ gewählt.

Unseren Kunden bieten wir ein vielfältiges Sortiment mit rund 1.600 verschiedenen Artikeln – knapp die Hälfte aller verkauften Artikel stammt dabei aus Österreich. Ein durchdachtes Logistikkonzept ermöglicht neben echter Frische ein Angebot von jährlich rund 8.000 zusätzlichen Aktionsartikeln, mit heimischen Schmankerln und internationalen Spezialitäten aus ganz Europa. Mit den beiden Geschäftsfeldern Lidl-Reisen und Lidl-Strom haben wir zusätzlich attraktive Angebote für Lidl-Kunden. www.lidl-reisen.at, www.lidl-energie.at

Auf dem Weg nach morgen
Nachhaltiges Engagement und verantwortungsvolles Wirtschaften sind uns wichtig. Dabei geht es um mehr Bewusstsein für ein verantwortungsvolles Handeln gegenüber Konsumenten, Lieferanten, Partnern, Mitarbeitern, Umwelt und der Gesellschaft. Wir wollen unser Sortiment noch nachhaltiger gestalten und den Anteil österreichischer und regionaler Produkte weiter ausbauen. Wir setzen Ressourcen effizient ein, halten umweltschädliche Emissionen so niedrig wie möglich und reduzieren Abfälle. Mehr dazu auf www.aufdemwegnachmorgen.at
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